Esoterik Kurse

Menschen, die sich auf esoterische oder spirituelle Angebote einlassen haben oft gute und edle Ziele. Sie möchten Fragen nach dem Sinn des Lebens nachgehen, sie möchten etwas Gutes tun, auch für sich selbst, sich wohlfühlen und heil werden.

In unserer Gesellschaft sind sie dabei einer steigenden Beliebigkeit ausgesetzt. „Tue, was immer für dich stimmt“, wird in der Esoterik oft propagiert. Allgemeine Maßstäbe, an denen man sich orientieren könnte, kann es da natürlich nicht mehr geben. Und dass merken die Menschen auch irgendwann, die sich auf die Esoterik eingelassen haben.

Denn eigentlich suchen wir alle nach Orientierung und Halt. Es kann also gut passieren, dass ein Mensch in einer esoterischen Therapie zunächst Halt und Orientierung findet. Der erste Kick ist da, man fühlt sich wohl, ist unter Gleichgesinnten und meint, man käme im Leben voran. Doch die meisten Esoteriker berichten übereinstimmend, dass dieser Kick nicht allzu lange angehalten hat. Wie bei einer Droge, deren Wirkung irgendwann nachlässt.

keine Erfüllung

Die Folge: Der Mensch rennt von Kurs zu Kurs, von Therapie zu Therapie, von Meisterin zu Meisterin. Man probiert neue esoterische Disziplinen aus. Es gibt ja so viele Angebote. Einmal ist das in, einen Monat später ist etwas anderes in und so weiter. Es gibt Menschen, die schon zwanzig und mehr verschiedene Therapien hinter sich haben, die einen Kurs nach dem anderen besuchen und dabei auch eine schöne Stange Geld ausgeben. Anfangs fühlen diese Menschen sich noch gestärkt und angenommen. Doch eigentlich alle, die solch eine esoterische Karriere hinter sich haben, berichten, dass sie irgendwann von Gefühlen der Friedlosigkeit und der Leere eingeholt worden sind, bis hin zu Depressionen.

Es ist bezeichnend, dass esoterische Kurse nicht zu dauerhafter Erfüllung führen. Vielmehr begibt man sich in ein Rad, das sich zwar dreht, einen aber nicht wirklich voranbringt. Manchmal ergibt sich eine richtig gehende Sucht nach dem nächsten Kurs, nach dem nächsten Seminar.

„Finde deinen Lebensplan“, „Kontakt zu Engeln“, „Heilen per Handauflegen“, „Wecke das Licht in dir“ – all diese Seminarthemen hören sich erstmal gut und schön an. Doch der Kick ist nur vorübergehend. Die Suche führt zu keinem dauerhaften Ziel, man ist in einer Spirale gelandet und dreht sich im Grunde im Kreis. Oft besucht man wieder einen Kurs und stellt fest, es handelt sich eigentlich nur um eine Variante eines Kurses, den man viel früher schon besucht hatte. Wirklich Neues gibt es irgendwann auch nicht mehr, nur noch Spielarten und Abwandelungen - das selbe in einer anderen Verpackung.

Entschieden

Ich habe selbst solch eine esoterische Karriere hinter mir und besuchte viele Kurse und Seminare. Ausser einem strapazierten Geldbeutel und steigenden Depressionen kam eigentlich nichts dabei raus.

Aber so kann ich wenigstens Menschen verstehen, denen es ebenso geht und die auch von Kurs zu Kurs rennen. Ich habe entdeckt, dass Jesus wirklich Halt und Orientierung schenken kann. Seit ich ihn in mein Leben eingeladen habe, war ich auf keinem einzigen esoterischen Seminar mehr. Es war einfach nicht mehr nötig, ich hatte gefunden, wonach ich all die Zeit gesucht hatte. Auch mit Jesus habe ich meine Höhen und Tiefen, aber das Schöne ist, ich habe dennoch immer Halt und Zuversicht, Jesus gibt meinem Leben einen Sinn. Ich muss mir den Kick nicht in immer neuen Seminaren besorgen. Ich muss mich nicht auf dubiose kosmische Kräfte einlassen, sondern ich weiß, dass Jesus lebt. Er hat mich gerettet und ich werde ihn einst in der Ewigkeit sehen.

Für Jesus entschieden habe ich mich so, dass ich ihn einfach in einem Gebet gebeten habe, mir das vergangene und alle Schuld zu vergeben und von nun an das Ruder in meinem Leben zu übernehmen. Das hat er getan und ich kann bestätigen, dass eine lebendige Beziehung zu Jesus möglich ist. Er ist der einzige, der einem Menschen wirklich und dauerhaft helfen kann und will. Er wartet nur auf eine Einladung.
Edwin

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