Krankheit woher kommt sie

Diese Frage hat sich sicherlich jeder von uns, schon öfter gestellt. Antworten darauf gibt es mehr als genug. Aber sind sie uns auch verständlich und hilfreich?

Könnte es sein, dass jeder nur aus Sicht seines Fachgebietes nach einer Antwort sucht, und dabei andere Aspekte die genauso bedeutungsvoll sind, einfach außer Acht lässt? Ich befürchte, dass es häufig so ist. Deshalb mache ich mir selbst Gedanken darüber. Dabei versuche ich fachübergreifend zu suchen.

 Um gesund zu sein, und zu bleiben, erscheint eine gewisse Harmonie der Gesamtheit von Bedeutung zu sein. Welche Dinge da dazugehören, versuche ich nun ganz einfach aufzulisten. Denn bei genauer Betrachtung von verschiedenen Beschwerden, stößt man sehr schnell auf ein Ungleichgewicht, einem Zuviel oder Zuwenig, in irgendeinen Bereich.

Ich möchte mich im Weiteren auf Stichworte beschränken, die möglichst verständlich sein sollen, aber an dieser Stelle nicht ins Detail gehen.

o      Beginnen wir einmal im rein körperlichen Bereich:

Was könnte zu viel sein?

Giftstoffe im Körper verursacht durch: Umwelteinflüsse aller Art, chemische Zusätze in Lebensmittel, die nicht der Natur entsprechen, Suchtgifte, Medikamente, Kunstdünger und Spritzmittel auf den Feldern, „Elektrosmog“…

Was könnte zu wenig sein?

Vitalstoffe in den Lebensmitteln, (Vitamine, Mineralstoffe, Spurenelemente, …) Licht, Schlaf, Bewegung, …

            Fehlstellungen in der Wirbelsäule und den Gelenken, werden meist überhaupt nicht beachtet, sie können aber Nervenfunktionen beeinträchtigen!

            Es sind also alles Dinge, die unserer Natur, und Bestimmung (sprich Schöpfung) nicht entsprechen. Dazu gibt es viele, mehr oder weniger zielführende, Ratschläge. Obwohl ich mich auch mit diesen Themen intensiv beschäftige, weil sie eine durchaus wesentliche Bedeutung haben, verfolge ich mit dieser Schrift ein ganz anderes Ziel.

o      Nun zur Seele, dem wahren ICH.

Giftstoffe in der Seele, wie z.B: Gier, Neid, Hass, Angst, Unterdrückung, …

Mängel in der Seele, wie z.B: Zuneigung, Liebe, Selbstwertgefühl, fehlender Lebenssinn, …

Das einzuhalten bzw. richtig zu stellen klingt recht einfach, ist es aber nicht, wie die Praxis zeigt. Denn, auch wenn wir alles berücksichtigen, bzw. richtig stellen, sind wir nicht gefeit vor Krankheit, und schon gar nicht vor dem Tod!

Also übersehen wir etwas ganz wesentliches!

Diesem Thema möchte ich die nächsten Seiten widmen.


Die Ausgangslage

Woher kommen denn Krankheit und Siechtum letztendlich wirklich?
Wie passt den das mit einem gütigen, liebenden Gott zusammen, von dem immer wieder behauptet wird, dass es ihn gibt, und er so gut sei?

Die Antwort finden wir ganz am Anfang der Menschheitsgeschichte, bei Adam und Eva. Wenn wir die Schöpfungsgeschichte studieren (1. Buch Mose 1,2), dann lesen wir von einem „Paradies“ das Gott seinen Geschöpfen bereitet hat. Von Krankheit, Mühsal, Gewalt, Ungerechtigkeit, usw., ist dort absolut keine Rede. Im Gegenteil, ER wollte mit ihnen, unter ihnen sein. ER gab ihnen allerdings ein Gebot dafür, dass von den Menschen gebrochen wurde.

„…Und Gott der HERR gebot dem Menschen und sprach: Von jedem Baum des Gartens darfst du essen; aber vom Baum der Erkennt-nis des Guten und des Bösen sollst du nicht essen; denn an dem Tag, da du davon isst, musst du gewiss sterben. …“
(1. Mose 2.16-17)

Wie nun die meisten von uns wissen werden, haben es Adam und Eva trotzdem getan. Der Grund war die Lüge und Verführung der Schlange (Satan). Die Folgen davon waren unausbleiblich.

„…so sei der Erdboden verflucht um deinetwillen! Mit Mühe sollst du dich da-von nähren dein Leben lang; …Im Schweiße deines Angesichts sollst du dein Brot essen, bis du wieder zu-rückkehrst zum Erdboden; denn von ihm bist du ge-nommen. …So schickte ihn Gott der HERR aus dem Garten Eden, damit er den Erdboden bearbeite, von dem er genommen war, …“
(1. Mose 3. 17-23)

So, nun wissen wir also woher der Tod ursprünglich kommt, und als Vorläufer davon, häufig die Krankheit und das Siechtum. Der Ursprung von dem Allem, ist ganz einfach die Sünde. Für viele schwer zu glauben, für manche ein Reizwort, ich weiß. Aber es gibt keine andere endgültige Erklärung, als eben diese.
Das ist das wahre große kollektive Problem, dem niemand entrinnt.
Wie schlimm es sich auswirkt, kann jeder selbst zu einem gewissen Grad in die Hand nehmen, wenn die schon eingangs erwähnte Harmonie erhalten, bzw. wieder hergestellt wird. Doch das allein erscheint mir als zu wenig.
Ich glaube wir sollten wieder lernen, Gott in unser Leben zu lassen, und lernen ihm zu vertrauen.
Mehr davon im Folgenden.


Gott liebt uns!

Auch wenn es am 1. Blick nicht so scheint, es ist trotzdem so, auch wenn wir ständig seine Gebote brechen und ihn damit beleidigen. Wir sind immer noch seine Geschöpfe, die zwar wegen, und unter der Sünde leiden, aber nicht für ewig verloren gehen sollen. Aus eigener Kraft können uns nicht aus dem Dilemma befreien. Deshalb hat Gott selbst die Initiative ergriffen. ER selbst, hat in Gestalt von Jesus Chris-tus das vollkommene Sühneopfer für unsere Sünden vollbracht, zu dem niemand anderer im Stande gewesen wäre.
„…Gott aber beweist seine Liebe zu uns dadurch, dass Christus für uns gestorben ist. …“ (Römer 5.8)

„…Er hat unsere Sünden selbst an seinem Leib getragen auf dem Holz, damit wir, den Sünden gestorben, der Gerechtigkeit leben mögen; durch seine Wunden sind wir heil geworden. …(1. Petrusbrief 2.24)


Natürlich geht es dabei vor allem um unser Seelenheil. Doch wenn die Seele von der Sünde befreit ist, kann unter bestimmten Voraussetzungen, auch der Körper von den Folgen, eben der Krankheit, befreit werden. Der Glaube daran, ist allerdings Grundvoraussetzung.
Mit der Gnade Gottes ist es aber nicht getan, wenn wir unseren Beitrag nicht leisten. Und dieser ist als erstes die Buße, sprich das Bekenntnis der eigenen Sünde, vor Gott, und die Abkehr von derselben.

„… Wenn wir sagen, dass wir keine Sünden haben so verführen wir uns selbst. Wenn wir aber unsere Sünden bekennen, so ist er Treu und gerecht, so dass er uns alle Sünden vergibt und uns reinigt von aller Ungerechtigkeit. …“ (1. Johannes Brief 1.6)

Wenn du das ehrlich getan hast, gehörst du wieder zu seinen Kindern! Und dann darfst du auch darauf hoffen, dass deine Bitten und Gebete erhört werden.

„…Und das ist die Freimütigkeit, die wir ihm gegenüber haben, dass er uns hört, wenn wir seinem Willen gemäß um etwas bitten…“ (1.Johannesbrief 5.14)

So dürfen wir auch um unsere, und auch der anderer, Gesundheit bitten. Wenn wir auch unseren Teil dazu beitragen, dürfen wir die be-rechtigte Hoffnung haben erhört zu werden.
Was unser Teil ist, auf den nächsten Seiten mehr davon.


Belastungen und Verletzungen der Seele

Lassen wir jetzt einmal Themen wie Essen, Trinken, Lebenswandel, usw. außer Acht, und betrachten mögliche seelische Probleme als Ursache für so manche körperliche Störung. Denn diese Möglichkeit wird oft übersehen.
Wie wir aus eigener Erfahrung wissen, und auch wie es auch Studien bestätigen, können sich seelische Probleme durchaus körperlich manifestieren. Man spricht dann von psychosomatischen Störungen.
Was damit gemeint ist, und wie man sie wieder loswerden kann, darüber möchte ich jetzt schreiben.

Zuerst eine kurze Auflistung von häufigen Ursachen:
Zutiefste Beleidigung, Mangel an Zuneigung und Liebe, Ablehnung, ungerechte Schuldzuweisung, eigene Schuldgefühle, ob berechtigt oder nicht, Demütigung jeder Art, Mobbing, Dauerstress, keine Aner-kennung von Leistungen, Folgen von Gewalt und Missbrauch, Unzufriedenheit mit der Arbeit, dem Leben, dem eigenen Körper, Angst vor….
Die Liste lässt sich beliebig fortsetzen.

Nun gibt es dabei Dinge, die so richtig ins Herz gehen, also direkt in die Seele. Als Reaktion darauf entstehen womöglich Angst, Wut, Zorn, Hass usw. Daraus entsteht wiederum Aggressivität, Resignation, Depression, evtl. sogar eine Ablehnung des eigenen Körpers. Das kann so weit gehen, dass man gar nicht mehr sein möchte.

Doch alle diese Emotionen lösen im Körper, über das Unterbewusstsein Reaktionen aus. wie z.B. Änderungen im Puls, Blutdruck, Hormonhaushalt, Beeinträchtigung des Immunsystems, Muskelverspannung….. Ist eine Emotion intensiv, bzw. ausdauernd genug, kann das im Körper durchaus schwere Schäden anrichten. Bevor sich eine Störung körperlich manifestiert, ist sie möglicherweise schon in Wirbelsäule, oder auf den Fußreflexzonen feststellbar. Erkennt man ein Leiden in diesem Zustand, kann womöglich ein größerer Schaden verhindert werden.
In diesem Zustand sind es häufig „Schmerzen ohne Befund“.

Ein möglicher Ausweg

Nachdem eine Störung im Geist, in der Seele, entstehen kann, muss mit der Behebung auch dort begonnen werden. Dazu sollte man die belastenden Emotionen, auch die verdrängten, erkennen und loswerden. Dafür ist es notwendig zu erforschen, woher die Verletzungen des Herzens kommen. Fast immer tauchen dabei bestimmte Personen auf, die Schuld tragen an irgendetwas.
Ja, vielleicht tragen sie wirklich Schuld!

Ab jetzt wird es etwas schwieriger. Damit die schlechten Emotionen verlöschen können, solltest du dem Betreffenden vergeben für sein Tun! Das geht nicht? Nie im Leben? So was ist unverzeihlich? Es stimmt, es kann sehr schwer fallen, und kann auch einige Zeit dauern. Aber sieh einfach einmal die Unvollkommenheit, die Zwangslage, das blinde Handeln, die Gier usw. des „Schuldigen“.

Nimm das Ganze wenn möglich an, als dein Leben, deine Erfahrung, dein Schicksal, deine Schmerzen… Jeder erlebt solche Dinge, mehr oder weniger schlimm. Deshalb versuche Selbstmitleid zu vermeiden, oder die Frage, warum gerade ich? Du wirst keine Antwort finden. Auch wenn du mit deinem Schicksal haderst, es wird nicht mehr anders.
Auch wenn Vergebung noch so schwer fällt, siehe den Lohn dafür:

Wie Heilung geschieht

„…Wenn ihr aber nicht vergebt, so wird auch euer Vater im Himmel eure Verfehlungen nicht vergeben….“
( Markus 11.26)

o Deine Entscheidung ist also viel mehr wert als du denkst! Denn dies betrifft vor allem dein Seelenheil.
o Auf körperlicher Ebene: Wenn die Emotionen verschwunden sind kann auch das Unterbewusstsein seine störenden Aktivitäten einstellen.
Die Vergebung ist dann vollzogen, wenn man sich an ein Ereignis erinnern kann, ohne dass dabei die schlechten Emotionen wieder hochkommen.

Und nun betrachte dich selbst:
Warst du immer ein Engel? Oder hast etwa auch du andere verletzt? Anderen Unrecht getan? Wahrscheinlich schon. Deshalb werde dir deiner eigenen Schuld bewusst, die du mit dir herumträgst!
Wie weit sie sich auswirkt hängt von deinem Gewissen ab. Vielleicht merkst du gar nichts davon, oder sogar so viel, dass sich dein Schuldgefühl sogar in körperlichen Beschwerden ausdrückt. (ev. Autoimmun-Krankheit). In jedem Fall ist es angebracht, selbst um Vergebung zu bitten. Wenn schon nicht die betroffene Person selbst, dann auf jeden Fall bei Jesus Christus! Denn es steht geschrieben:
„… was ihr dem geringsten meiner Brüder getan habt, habt ihr mir getan….“ (Mathäus, 25.40 )

Du wirst sehen, vorausgesetzt du glaubst daran, welche wunderbare Befreiung dir zuteil wird. Auf geistlicher Ebene, womöglich auch auf körperlicher Ebene kann eine Heilung geschehen.

Schwierig wird es dann, wenn eine belastende Situation besteht, und keine Veränderung in Aussicht ist. Dazu kann ich nur einen Rat geben: Bitte um den Beistand Gottes, dass er dir auf seine Art und Weise hilft. (Glaube vorausgesetzt, sonst passiert sicher nichts!) Lass dich ganz einfach inspirieren, dann kommt möglicherweise eine ganz einfache Lösung deines Problems daher, auf die du selbst nie gekommen wärst.

Sünde als Störungsquelle

Für einen Ungläubigen werden die nächsten Zeilen purer Blödsinn sein. Wenn du aber genau liest, dann wirst du erkennen, dass alles was da beschrieben ist, zu 100% zutrifft.

(Markus 7.20-23) „…ER sprach aber: Was aus dem Menschen herauskommt, das verunreinigt den Menschen. Denn von innen dem Herzen kommen die bösen Gedanken hervor, Ehebruch, Mord, Diebstahl, Betrug, Zügellosigkeit, Neid, Lästerung, Hochmut, Unvernunft. All dieses Böse kommt von innen heraus und verunreinigt den Menschen….“

(2. Timotheus 3.2-5) „…Denn die Menschen werden selbstsüchtig sein geldgierig, prahlerisch, überheblich, Lästerer, den Eltern ungehorsam undankbar, unheilig, lieblos, unversöhnlich, verleumderisch, unbeherrscht, gewalttätig, dem Guten Feind, Verräter, aufgeblasen sie lieben das Vergnügen mehr als Gott, dabei haben sie den äußeren Schein von Gottesfurcht, dessen Kraft aber verleugnen sie. Von solchen wende dich ab….“

Die heutige Gesellschaft kann man nicht besser beschreiben, als es schon in der Bibel geschehen ist, und das vor 2000 Jahren!
Wie meistens, hat alles wieder eine doppelte Bedeutung, eine geistliche und eine körperliche. Wenn nun die Seele beschmutzt ist, wird es vielleicht bei einigen wenigen, ein schlechtes Gewissen hervorrufen. Das wiederum, kann auch körperliche Symptome hervorrufen.
Andererseits sind hier jede Menge Stress- und Angstfaktoren aufgezählt. Die Auswirkungen daraus sind bekannt.
Wenn eine „Heilung“ geschehen soll, dann kann es nur dann geschehen, wenn eine entsprechende Änderung in der Geisteshaltung und der Lebenseinstellung mit einhergeht. Das ist gewiss keine leichte Aufgabe. Aber jeder muss einmal entscheiden, was ihm wirklich etwas bedeutet.

Vielleicht bist du jetzt enttäuscht, weil du völlig andere Ratschläge erwartet hättest. Es ist aber so, dass man, wenn man die Probleme zu Ende denkt, zu diesen Einsichten kommt.
Eines ist gewiss: Esoteriklehren haben keinen dauerhaften Erfolg!

Wenn du dich aber angesprochen fühlst, und du etwas entdeckt hast, was du vielleicht ändern solltest, dann tu es! Sei es nun eine Veränderung in der Geisteshaltung, oder ganz einfach im der allgemeinen Lebensweise.
Eines muss uns klar sein, wenn wir selbst zu nichts bereit sind, wird auch unser ganzes Beten und Betteln bei Gott auf taube Ohren sto-ßen.

Das gleiche Thema behandle ich noch einmal, mit anderen Worten. Ganz einfach deshalb, weil ich es für so wichtig halte. Lies es ganz einfach, und du kommst selbst darauf, was dich am meisten anspricht.


Wir müssen neu geboren werden!

Wie viele Menschen gibt es wohl, die an den Erlebnissen ihrer Vergangenheit leiden? Waren es nun Demütigungen, Gewalt, Mobbing, ungerechte Schuldzuweisung, oder was es sonst noch alles gibt? Genau so vielfältig können die Folgen davon sein. Unbegründete Ängste, Depressionen, seltsame Verhaltensweisen, Hoffnungslosigkeit, bis hin zu Selbstmordgedanken, sind heutzutage leider immer öfter anzutreffen.
Doch wie kannst du aus diesem Teufelskreis herausfinden? Sehen wir uns ein paar der üblichen Lösungsmethoden an:

o Psychopharmaka helfen vielleicht in akuten Notfällen, aber niemals dauerhaft.
o Klinische Psychologie ist atheistisch eingestellt, sie kennt keinen Gott, und sieht den Menschen als eine Anhäufung von Trieben und Instinkten.
o Esoterikpraktiken gehen in Richtung Selbsterlösung, Selbstermächtigung, was der Lehre Gottes völlig widerspricht.
o Geist- und Engelsheillehren können auch keine Probleme („unerlöste Seelenanteile“ genannt) lösen, auch wenn sie in eine „höhere Ebene transformiert“ werden, oder im „Licht der Liebe“ betrachtet werden.
o Fernost Religionen setzen auf die Wiedergeburt, solange bis das schlechte Karma, sprich Sünde, abgebaut ist, was aber sowieso keiner schaffen kann.
o Und inzwischen gibt es sicher schon wieder was Neues.

Was können wir also wirklich tun?
In den nächsten Zeilen möchte ich eine ganz andere Möglichkeit beschreiben, psychische Probleme loszuwerden. Diese basiert auf biblischen Wahrheiten. Dabei geht es aber an 1. Stelle um das ewige Seelenheil, erst an 2. Stelle steht das irdische Wohlbefinden. Lies es einfach ein paarmal, erst dann urteile und entscheide!

„ …Jesus antwortete ihm und sprach zu ihm: Wahrlich, wahrlich, ich sage dir: Wenn jemand nicht von neuem geboren wird, so kann er das Reich Gottes nicht sehen! …“ (Johannes 3.3)

Der, zu dem er diese Worte sagte, war vorerst genauso perplex und unverständig, wie wahrscheinlich du jetzt. Warum können und müssen wir neu geboren werden? Wie soll das gehen? Was soll das heißen?
Beginnen wir unsere Recherche ganz am Anfang.

Gott der HERR erschuf alles. Das Universum, die Erde mit allem was darauf ist. Auch den Menschen, als seinem Ebenbild ähnlich. Und er betrachtete sein Werk, und befand es als sehr gut. (siehe 1. Mose 1)
Dieser Zustand währte solange, bis der Mensch der Verführung von Satan zum Opfer fiel. (siehe 1. Mose 3) Das heißt, der Mensch hat sich von seinem Gott und Schöpfer abgewendet, nicht umgekehrt!
Seither steht der Mensch unter dem geistlichen Einfluss von Satan, und zwar bis heute! Betrachte doch die Welt, und alles was auf ihr vorgeht. Soll das etwa das Werk eines liebenden Gottes sein? Nein, ganz eindeutig, dies alles unterliegt dem geistlichen Einfluss des Teufels, auch wenn er sich gut versteckt hält. Und weil die Menschen ihm folgten, und es noch immer tun, und nicht Gott, gehen sie auch mit ihm zur Hölle, die für ihn bereitet ist.
Aber genau das will Gott verhindern! Weil wir doch seine Geschöpfe sind, die er immer noch liebt, die aber verführt wurden. Aus diesem Grund hat ER unsere Schuld auf sich genommen, und stellvertretend für uns das Sühneopfer erbracht. Damit wir nicht sterben müssen, ist ER vom Tod wieder auferstanden, und hat ihn damit besiegt!

„…Gott aber beweist seine Liebe zu uns dadurch, dass Christus für uns gestorben ist…
"(Römerbrief 5.8)

„…Er hat unsere Sünden selbst hinaufgetragen an seinem Leibe auf das Holz, damit wir der Sünde gestorben, der Gerechtigkeit leben möchten, durch seine Wunden sind wir heil geworden…“ (1. Petrusbrief 2.24 )

Ist das nicht wunderbar? Keine Religion, oder Sekte der Welt kann so etwas verkünden, außer der wahre Gott selbst!

„…und das Blut Jesu Christi, seines Sohnes, reinigt uns von aller Sünde. …“
(1. Johannesbrief 1,7)

Die alles entscheidende Frage ist, ob du auch an das alles glauben kannst.
„ …Wahrlich, wahrlich, ich sage euch: Wer mein Wort glaubt und dem der mich gesandt hat, der kommt nicht ins Gericht, sondern ist vom Tod zum Leben hin durchgedrungen! …“ (Johannes 5.25)

Auch wenn dies alles wie eine Fantasie klingt, es ist keine, außer du verleugnest Gott grundsätzlich. Aber dann gibt es keine echte Hilfe für dich. Das will ich nun aber nicht annehmen.

„ …Wenn wir sagen, dass wir keine Sünden haben, so verführen wir uns selbst. Wenn wir aber unsere Sünden bekennen, so ist er treu und gerecht, so dass er alle Sünden vergibt und uns reinigt von aller Ungerechtigkeit. …“
(1. Johannesbrief 1.6)

Soweit die Vorgeschichte. Wenn wir also unsere Sünden (Missachtung seiner Gebote) der Vergangenheit vor ihm bekennen, (entspre-chende Gebetsvorlagen dazu, gibt es an anderer Stelle) werden wir befreit von ihnen. Das heißt, für Gott gibt es sie nicht mehr, du bist rein! Für dich heißt das, dass du nicht mehr im Schuldbewusstsein dahinsiechen musst. Versuche einmal diese Gnade und Liebe zu erfassen!
Wir sind damit praktisch neue Menschen, neu geboren!

Versuche das einmal zu begreifen! Wenn du das begriffen hast, falls das überhaupt vollständig geht, kannst du den nächsten Schritt wagen.
Mitsamt deinen Sünden, lege auch deinen Seelenschmerz, deine Ängste, deine Sorgen, deinen Stolz, deine Selbstgerechtigkeit, usw. deiner Vergangenheit vor Jesus Christus ab, damit er dich auch von all diesem befreit, so wie von deinen Sünden! Vergib allen, die dich verletzt haben, Gewalt angetan haben, Unrecht getan haben, gedemütigt haben, zu Unrecht verurteilt haben, oder was dir sonst noch einfällt.
„ …Und vergib uns unsere Schuld, wie auch wir vergeben unseren Schuldnern. …“ (Matthäus 6.12)

Verberge nichts, auch wenn manche Erinnerung daran noch so schmerzlich ist. Auch wenn es nicht sofort geschieht, und es eine Weile dauert, so wirst du befreit werden auch von diesen Lasten der Vergangenheit. Nimm dir Gott selbst zum Vorbild, was Vergebung betrifft.

„…dass ihr, was den früheren Wandel betrifft, den al-ten Menschen abgelegt habt, der sich wegen betrügerischen Begierden verderbte, dagegen erneuert werdet im Geist eurer Gesinnung und den neuen Menschen ange-zogen habt, der Gott entsprechend geschaffen ist in wahrhafter Gerechtigkeit und Heiligkeit. …“ (Epheser 4.23-24)
Wenn dies alles geschehen ist, wirst du wahrlich ein neuer Mensch sein, neu geboren in Jesus Christus!

Dein Glaube hat dich geheilt

Dein Körper ist zwar immer noch der Alte, aber dein Geist ist neu, weil er von allen Altlasten befreit ist. Nun ist es aber außerordentlich wichtig, dich nicht wieder von deinem Erlöser abzuwenden, sondern in allen Situationen IHM treu zu bleiben, und IHM zu vertrauen. Einiges, was dabei passieren wird, kann dir durchaus als unlogisch erscheinen, aber am Ende hat alles seinen Sinn. Und es kann durchaus auch auf den Körper eine heilende Rückwirkung haben.

Denke einmal nach über diesen Weg. Er dient auf jedem Fall deinem Seelenheil, und dem Körper kann er gewiss nicht schaden. Wobei aber die Seele den absoluten Vorrang, gegenüber dem Körper haben sollte.

Ich kenne wirklich einige Menschen, die diesen Weg gegangen sind. Sie sind im Geist verändert, und auch ihr Körper ist heil geworden!

Nun entscheide dich selbst, welchen Weg du wählen möchtest.

  „ …Ich [Gott] habe euch Leben und Tod, Segen und Fluch vorgelegt, so erwähle nun das Leben. …“ (5. Mose 30.19)

Diese paar Zeilen, sind natürlich nur ein Denkanstoß, und ersparen es dir nicht, dich mit dem Wort Gottes ernsthaft zu beschäftigen. Tu es, der Lohn wird grösser sein, als du es erahnen kannst.

Und wenn das Alles nichts genützt hat?

Es kommt nun vor, dass scheinbar alle bisher genannten Bedingungen erfüllt sind, und nichts hat sich am erbärmlichen Zustand geändert. Vielleicht sind wir auch nur zu ungeduldig, und die Heilung ist ja schon im Gange.

Andererseits ist es möglich, dass die Tage des Lebens wirklich zu Ende gehen. Wir wissen, dass dies einmal sein wird, auf welche Art auch immer. Deshalb ist es umso wichtiger, dass die Seele gerettet ist.

Und wer weiß, womöglich gibt es einen ganz anderen Hintergrund für deinen Zustand, den wir nicht verstehen. Lesen wir dazu die Ge-schichte von „Hiob“, im Alten Testament, wie sie begonnen hat, und wie sie ausgegangen ist.

Nachdem wir aber nichts Konkretes im Vorhinein wissen können, bleibt noch eine letzte Möglichkeit die Gesundheit wieder zu erreichen. Wenden wir uns doch an Gott direkt, und bitten um seine Hilfe, damit ER selbst auf seine Art eingreift, und eine Heilung herbeiführt. Echte Wunder sind dabei eher die Ausnahme, obwohl es sie noch immer gibt! Viel eher ergeben sich womöglich Wege die bisher über-sehen wurden, wie z.B. der richtige Therapeut, oder Arznei, oder sonst vielleicht etwas ganz naheliegendes. Die große Frage ist aller-dings: Warum kommen wir auf diese Idee erst dann, wenn alles an-dere bisher versagt hat, und nicht schon früher?

Die folgenden Bibelverse haben natürlich nur für Gläubige ihre Bedeutung.

„…Ist jemand von euch krank? Er soll die Ältesten der Gemeinde zu sich rufen lassen; und sie sollen für ihn beten und ihn dabei mit Öl salben im Namen des Herrn. Und das Gebet des Glaubens wird den Kranken retten, und der Herr wird ihn aufrichten; und wenn er Sünden begangen hat, so wird ihm vergeben werden. …“ (Jakobus 5.14-15)

„… Darum sage ich euch: Alles, was immer ihr Gebet erbittet, glaubt, dass ihr es empfangt, so wird es zuteilwerden. …“ (Markus 11.24)

„… Er bitte aber im Glau-ben und zweifle nicht, denn wer zweifelt gleicht einer Meereswoge, die vom Wind getrieben und bewegt wird. Ein solcher Mensch denke nicht, dass er etwas von dem Herrn empfangen werde. …“ (Jakobus 1.6-7)

Was dann geschieht, überlassen ruhig dem Herrn. Manchmal entspricht das was kommt nicht unserer Wunschvorstellung, Aber was verstehen wir schon von Gottes Plänen, alles hat aber gewiss seinen guten Grund.

Manchmal werden aber Gebete nicht erhört. Das kann verschiedene Gründe haben.
Es liegt dann sicher nicht an Gott, denn ER hält seine Versprechen. Es muss also einen anderen Grund geben, der sein Wirken verhindert.
Was kann das sein? Dazu eine kurze Fragenliste:

o Nimmst du die Bibel als das Wort Gottes ernst?
o Glaubst du an SEIN Wort, oder hast du Zweifel?
o Ist dein Glaube echt, oder doch nur zweckgebunden?
o Hast du vergeben? Jedem? Alles? Wenn nicht, dann kann auch dir nicht vergeben werden!
o Hast du deine Sünden erkannt, und um Vergebung gebeten?
o Hast du den Glauben verloren, nur weil nicht sofort ein Wunder geschehen ist?
o Schaust du nur auf dein Leiden, anstatt auf die Heilung zu schauen?
o Hast du etwas vor, das dem Willen Gottes widerspricht?
o Wurde dir dein Glaube von jemand anderem geraubt? Weil es so etwas einfach nicht geben kann?
o Es gibt sicher noch etliche andere Gründe.

o Doch es gibt noch etwas ganz wichtiges zu beachten:

Wenn wir die Bibel genau lesen, werden wir aber feststellen, dass außergewöhnliche Wunder und Heilungen niemals willkürlich, oder zufällig geschehen sind. Sie waren immer mit der Verkündigung des Evangeliums, und der Verherrlichung Gottes verbunden!

Das war so, als Jesus noch selbst wirkte, aber auch zu der Zeit als er es durch seine Apostel tat. Nachdem seine Worte seither niemals aufgehoben wurden, gelten sie ohne Einschränkung auch heute noch. Was heißt das nun für uns? Wenn wir auf ein Wunder hoffen, dient es nicht nur uns, sondern vor allem der Verherrlichung Gottes. Was taten denn damals die Geheilten? Sie bekannten sich dazu, und sagten allen, der HERR hat mich geheilt! Dadurch wurden viele weitere gläubig. Denn das war der wahre Grund für die Wunder, die Bestätigung der Wahrheit des Wortes Gottes.

Doch die Masse der Menschen hat ihnen nicht geglaubt, oder sie sogar verspottet. Wenn wir nun davon ausgehen, dass auch du auf wundersame Art geheilt bist, und anderen erzählst, der HERR hat es vollbracht, dann wirst auch du ausgelacht und verspottet werden. Aber auch das ist auch schon so vorhergesagt. Und genau ab diesem Zeitpunkt, wird sich zeigen ob der Glaube echt ist, oder doch nur schwach, denn der Unglaube anderer, und ihr Spott dürfen dich nicht erschüttern! Ich wünsche dir auf jeden Fall einen starken Glauben!
Wenn nun die Gründe, die das Wirken Gottes verhindert haben beseitigt sind, dann bitte noch einmal um Vergebung für dein Unver-ständnis. Erst dann können wir es noch einmal versuchen:

„ Heiliger Vater, im Namen von Jesus Christus danken wir dass du uns erhörst! Wir bitten dich, wenn es dein Wille ist, dass du ……. Amen.“

Es wäre schön, wenn auch du zu denen gehören würdest, von denen gesagt wird, „dein Glaube hat dich geheilt“.
Wen nun ein vielleicht noch „Ungläubiger“, diese Zeilen gelesen hat, und sich fragt: „Ist am Ende doch was dran?“, dann kann ich ihm bestätigen, JA, ich habe es selbst schon erlebt!

Zum Schluss noch einige Bibelzitate, zum Thema Krankheit und Gesundheit, die sehr zum Nachdenken anregen sollten.

„…Und ihr sollt dem HERRN euren Gott dienen, so wird er dein Brot und dein Wasser segnen, und ich will die Krankheit aus eu-rer Mitte nehmen. Es soll keine Fehlgebärende oder Unfruchtbare in deinem Land sein. Ich will die Zahl deiner Tage voll machen…“
(2. Mose 23.25-28)

„…Vertraue auf den Herrn von ganzem Herzen und verlass dich nicht auf deinen Verstand, erkenne ihn auf allen deinen Wegen, so wird er deine Pfade ebnen. Halte dich nicht selbst für weise, fürchte den Herrn und weiche dem Bösen! Das wird deinem Leib Heilung bringen, und deine Gebeine erquicken! …“ (Sprüche 3.4-8)

„…Wenn du der Stimme des Herrn, deines Gottes eifrig gehorchen wirst und tust, was vor ihm recht ist und seine Gebote dir zu Ohren fasst und alle seine Satzungen hältst, so will ich keine der Krankheiten auf dich legen, die ich auf Ägypten gelegt habe; denn ich bin der HERR dein Arzt. …“
(2. Mose 15.26)

Du musst alles lesen um diese Aussagen zu verstehen. Einzelne Zitate, aus dem Inhalt herausgerissen, bringen häufig nur Unverständnis, bis hin zu Irrlehren.


Albert




Feedback zu diesem Artikel?
Selbst einen Text zum Thema schreiben? Gerne: feedback@lichtarbeit.asia oder
Kontaktformular