Esoterik Vortrag in Lünen

Am 28. Juni 2009 war der ehemalige Esoteriker und Lichtarbeiter Eckart Haase zu Gast bei der „Offene-Tür-Freikirche“ in Lünen bei Hamm/Westfalen. In seinem Vortrag gab er zunächst Zeugnis über seinen eignen Weg in der Esoterik und wie er zum Glauben an Jesus Christus fand und über Nacht sämtliche Aktivitäten in der Esoterik beendete.

Nach diesem spannenden Bericht stellte Eckart Haase einige gängige Praktiken aus dem Bereich Esoterik und fernöstliche Religionen vor. Im Einzelnen waren dies:

- Reiki
- Homöopathie
- Bach-Blüten
- Yoga
- Lichtarbeit/Newage (2012),
dazu auch: 2012

Reiki

Beim Reiki stellte er klar, dass diese Methode keineswegs von Gott kommt, wie immer noch viele Reiki-Anwender glauben. In den Namen Reiki steckt das „Ki“, damit ist eine unpersönliche, universelle Lebensenergie gemeint, die alles durchdringen würde. Viele Reiki-Anwender sind der Meinung, dass es sich dabei um eine göttliche Energie handelt. Das allerdings konnte widerlegt werden. Der wahre Gott ist ein sehr persönlicher Gott. Er ist in Jesus Christus in diese Welt gekommen. Gott ist somit in Jesus sichtbar.

„Wer mich gesehen hat, hat den Vater gesehen“, sagt Jesus selbst (Johannes 14,9). Das steht in deutlichem Widerspruch zu der unpersönlichen Ki-Energie. Jesus heilte nicht durch eine Energie, sondern durch sein vollmächtiges Wort. Er legte dabei auch teilweise die Hände auf (wie es auch Reiki-Anwender tun), dies geschah jedoch als symbolische Geste der Nächstenliebe und Fürsorge, Jesus hätte nicht zwingend die Hände auflegen müssen und tat dies auch nicht in jedem Fall. Vielmehr betonte er, dass der Glaube den Menschen geheilt habe, das Vertrauen in Jesus Christus („Dein Glaube hat dich geheilt“). Auch das ist ein Widerspruch zur Reiki-Energie, von der es heisst, dass diese unabhängig vom persönlichen Glauben wirke.

Der ehemalige Reiki-Praktizierende Eric Harz (Reiki Danger) beschreibt einen Fall, in welchem sich eine Frau einer Reiki-Behandlung unterzog. Während der Sitzung dachte sie ständig intensiv an Jesus. Dem Reiki-Meister gelang es nicht, seine Energie an diese Frau zu übertragen. Hinterher räumte er ein, dass irgendetwas ihn daran gehindert hätte. Der Frau war sofort klar, dass es Jesus war, der die Reiki-Behandlung verhinderte. Sie war seit diesem Erlebnis davon überzeugt, dass Reiki nicht mit dem Glauben an Jesus vereinbar sei und wendete es nie wieder an.

Homöopathie

Das Thema Homöopathie führte zu einigen Diskussionen. Denn es gibt teilweise auch Christen, die homöopathische Mittel einnehmen. Es konnte jedoch schnell gezeigt werden, dass die Homöopathie eine okkulte Methode ist. In den hohen Verdünnungen ist kein einziges Molekül der eigentlichen Pflanzensubstanz mehr nachweisbar. Damit sind Homöopathika auch keine „sanften pflanzlichen Mittel“. Denn es sind einfach keinerlei pflanzliche Wirkstoffe mehr vorhanden.

In kleineren Verdünnungen (z.B. D6) sind noch Spuren der Pflanze nachweisbar. D6 ist in der Homöopathie schon eine sehr kleine Verdünnung und überzeugte Homöopathen wenden am liebsten weit höhere Verdünnungen an (C30 und aufwärts). Bei D6 ist es so, dass ein Teil Wirkstoff im Verhältnis 1:10 mit Alkohol verdünnt wird, diese Verdünnung wiederum wird erneut im Verhältnis 1:10 mit Alkohol (oder anderen Lösungsmitteln) verdünnt usw. bis man diese Prozedur sechs Mal wiederholt hat. Bei D2 hätte man demnach nur noch ein Verhältnis von 1:100 zwischen Wirkstoff und Lösung. D6 entspricht einem Verhältnis von 1:1.000.000.

Zwar sind hier wie erwähnt noch kleine Spuren der Ausgangssubstanz nachweisbar, die Wirksamkeit wird von Homöopathen aber auf den „arzneilichen Geist“ zurückgeführt, der mit dem Verdünnen (Homöopathen verwenden den Begriff „Potenzieren“) angeblich freigesetzt wird. Wem es also auf den Wirkstoff ankommt, sollte diesen nicht in homöopathischer Form verwenden, sondern auf ein normal hergestelltes Präparat der Pflanzenheilkunde zurückgreifen.

vermeintliche Abkürzung

Die Homöopathie ist ein Heilungsweg an Gott vorbei. Oft möchten Menschen die vermeintliche Abkürzung benutzen. Auf Gott zu vertrauen und zu warten, was er tun möchte scheint vielen zu umständlich, aufwändig oder langwierig. Lieber möchte man schnelle und direkte Ergebnisse erzielen und vertraut dabei auf widergöttliche Methoden. Schon der israelische König Saul wollte solch eine Abkürzung nehmen und wandte sich an eine Totenbeschwörerin um in Kontakt mit dem kurz zuvor verstorbenen Propheten Samuel zu treten. Das Ergebnis war, dass Saul dadurch endgültig die Gnade Gottes verspielte und sich kurz darauf das Leben nahm. Auch Methoden wie die Homöopathie sind solche vermeintliche Abkürzungen. Sie sollten von jedermann gemieden werden.
Weitere Details dazu: Homöopathie

Bach-Blüten

Ähnlich verhält es sich mit den Bach-Blüten. Diese vom englischen Arzt Edward Bach entwickelte Methode kann in vielem mit der Homöopathie verglichen werden. Auch hier geht es im Grundsatz um eine energetische Heilmethode. Wirkliche Wirkstoffe sind bei den Bach-Blüten nicht am Werk, auch hier soll die Wirkung durch Pflanzenschwingungen erzielt werden. Daher gilt in der Konsequenz das selbe wie schon bei der Homöopathie. Mehr über die Hintergründe: Bachblüten

Yoga

Was das Yoga angeht, so ist dies streng genommen keine esoterische Praktik, sondern eine religiöse Übung aus dem Hinduismus. Yoga wird im Westen allerdings vielfach in einem esoterischen Kontext angeboten und praktiziert. Schließlich stammen zahlreiche Grundgedanken der Esoterik aus dem Hinduismus, so dass hier keine klare Trennungslinie gezogen werden kann.

Das große Problem am Yoga ist, dass es nicht so einfach aus seinem religiösen Kontext herausgelöst werden kann (siehe auch den Extra-Beitrag über Yoga). Zwar sind die einzelnen gymnastischen Übungen für sich genommen unbedenklich, wenn sie einzeln ausgeübt werden. Der Schulterstand (Kerze) ist z.B. eine Übung, die auch seit Jahrzehnten im westlichen Sportunterricht verwendet wird. Diese Übung kommt identisch auch beim Yoga (Hatha Yoga) vor. Ist der Schulterstand damit bedenklich? Für sich genommen sicher nicht. Aber das Yoga ist ein Gesamtsystem. Yoga ist nicht nur Gymnastik. Es gibt ganze Übungsreihen zu denen auch die Atemübungen (pranayamas) gehören. Die Atemübungen sollen dazu dienen, die Energie beherrschen zu können. Hier treffen wir also wieder auf diese unpersönliche Energie, wie sie auch beim Reiki vorkommt (und zahlreichen anderen Praktiken wie Qigong oder Tai Chi).

Zudem muss das Endziel des Yoga im Hinterkopf behalten werden. Letztlich dient Yoga der Selbsterlösung und Erleuchtung. Das System ist genau dafür konzipiert und erdacht worden, es sind eindeutig religiöse Ziele, die mit Yoga verfolgt werden. Eingebettet in ein Gesamtsystem aus körperlichen Übungen (asanas), Atemübungen (pranayamas) und Mantren soll der Ausübende durch das Yoga enger an das „Göttliche“ angebunden werden und so Erlösung erlangen. Dazu ist keineswegs der Glaube an einen Erlöser vonnöten, die Erlösung kann mit ein wenig Anstrengung auch ohne die Mithilfe von aussen erlangt werden.

Das steht in deutlichem Widerspruch zum Erlösungsangebot Gottes in Jesus Christus. Gott sagt deutlich, dass Selbsterlösung unmöglich ist. Es gibt nur einen Weg der Erlösung: Der Glaube, also das Vertrauen in den Sohn Gottes Jesus Christus („Jesus spricht: Ich bin der Weg, die Wahrheit und das Leben. Es führt kein Weg zum Vater als nur durch mich“ Johannes 14,6).

Wer Yoga ausübt begibt sich auf einen Erlösungspfad, der in die Irre führt. Yoga ist Religion, ob man das persönlich wahrhaben möchte oder nicht. Der religiöse Mantel des Yoga kann nicht einfach so abgestreift werden. Die Empfehlung daher: Kein Yoga ausüben. Wer Spaß an Gymnastik hat, findet viele Alternativen, die ohne religiöses Drumherum auskommen.

Das Jahr 2012

Lichtarbeit / Newage

Beim Thema Lichtarbeit/Newage lenkte der Referent die Aufmerksamkeit auf die 2012-Thematik. Für das Jahr 2012 erwarten Newage-Anhänger und Lichtarbeiter den Beginn eines neuen, goldenen Zeitalters. Hintergrund: Im Jahr 2012 endet der Mayakalender (siehe Mayakalender).

Die Maya waren eine Hochkultur in Mittelamerika, die einen sehr langfristigen, auf astronomische Berechnungen ausgelegten Kalender entworfen hatten. Dieser Kalender endet nach Vorstellung vieler Newager im Jahr 2012 (was allerdings falsch ist, da die Maya auch Berechnungen für weit nach diesem Jahr anstellten). In der spirituellen Szene wird für dieses Jahr jedenfalls der Wendepunkt hin zu einem neuen spirituellen Zeitalter erwartet. Sogar der genaue Termin steht demnach fest: Der 21. Dezember 2012.

Es gibt unterschiedliche Vorstellungen über das dann folgende Szenario. Einige erwarten für das Jahr 2012 den Weltuntergang und das jüngste Gericht (wie auch in Roland Emmerichs Kinofilm 2012 skizziert), andere wiederum erwarten einen Dimensionssprung des Planeten Erde und der dafür bestimmten Menschen in die fünfte Dimension. Derzeit leben wir in vier Dimensionen: Länge, Breite, Höhe und die Zeit. Die fünfte Dimension soll nach der Newage Auffassung eine neue spirituelle Komponente ins Dasein rufen. Folge sollen Friede, Harmonie, übersinnliche Fähigkeiten, Licht und Liebe auf Erden sein.

Astrologisch entspricht dies dem Wassermannzeitalter, welches angeblich das Fischezeitalter ablöst. Bekannt geworden ist in diesem Zusammenhang ja der Song „Age of aquarius“ aus dem Musical „Hair“ von der Band „Fifth Dimension“ (Fünfte Dimension).
Hier ist der Widerspruch zur Botschaft Gottes überdeutlich. Auch Gott bereitet uns in seinem Wort darauf vor, dass es zu einer Wende kommen wird. Nämlich dann wenn der Sohn Gottes Jesus Christus zurückkehren wird. Jedoch nennt Gott eben nicht einen konkreten Zeitpunkt für dieses Ereignis. Gott möchte, dass wir Menschen jederzeit bereit sind für das Wiederkommen Christi.

Zudem wird das Kommen Christi weder ein neues spirituelles Zeitalter noch einen Dimensionssprung einläuten.Vor dem Kommen Christi wird der Antichrist vorübergehend die Herrschaft auf Erden inne gehabt haben (Offenbarung 13). Dieser wird von Jesus Christus besiegt werden, worauf sich tatsächlich eine letzte Friedensphase auf Erden anschließen wird (das biblische Tausendjährige Friedensreich, Offenbarung 20). Ob diese 1000 Jahre als Zeitspanne wörtlich zu verstehen sind, oder symbolisch wird sich noch erweisen. Jedenfalls wird auch dieses Reich nicht ewig währen, denn die Welt wie wir sie kennen, wird ganz vergehen. Gott bereitet den Seinen eine neue Welt, eine neue Erde, die dann für alle Zeiten paradiesisch bestehen bleiben wird. Eingeladen dazu sind alle Menschen. Es kostet nur eine Entscheidung, nämlich an Jesus Christus zu glauben.

Das 2012-Konstrukt der Lichtarbeiter und Newage-Jünger wird sich nicht bewahrheiten, es ist eine falsche Hoffnung, die hier geweckt wird. Das Jahr 2012 wird keineswegs ein neues Zeitalter einläuten. In der Bibel zeigt Gott auf, dass zum Ende der Zeiten hin die Verhältnisse sogar schlechter als besser werden. Wir müssen uns in unserer Welt nur umschauen, um das bestätigen zu können. Es ist daher geradezu lebensgefährlich auf das Jahr 2012 zu setzen. Der Sohn Gottes wird plötzlich kommen „wie ein Dieb in der Nacht“ (1. Thessalonicher 5,2), er wird gerade dann kommen, wenn es nicht erwartet wird. Wir können davon ausgehen, dass es sicherlich nicht im Jahr 2012 soweit sein wird. Besser ist es, sich schon jetzt auf das Kommen Christi vorzubereiten und sein Leben zu ändern. Das Newage Gedankengut ist antichristlich, da es ist die falsche Karte ist, auf die man damit setzt. Wer jetzt auf Jesus und die Erlösung durch ihn setzt, hat die richtige Entscheidung getroffen.



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