Vom Buddhismus zu Jesus

Ich möchte hier an meine persönliche Lebensgeschichte (siehe Von Buddhismus und Mystik zu Christus) und meine Suche nach religiöser Erfahrung anknüpfen.

Als gläubiger Katholik suchte ich zunächst in den Vorbildern der katholischen Heiligen eine Antwort zu finden. In dem Bericht über meinen Namenspatron Franz Xaver hörte ich zum ersten Mal etwas von Mystikern. Franz Xaver war auch ein Zeitgenosse und Freund von Ignatius von Loyola, dem Gründer des Jesuitenordens.

Daneben interessierte ich mich auch für Kampfsport. Ich begann zunächst mit Karate und hörte schon bald, dass diese Kampfkunst etwas mit Buddhismus zu tun hat. Da ich an allem interessiert war was Karate angeht, beschäftigte ich mich auch mit der geistlichen Philosophie der japanischen Kampfkunst, dem Zen-Buddhismus. Ich lernte Atemübungen und Meditation kennen. In der östlichen Lebenseinstellung sah ich einen positiven Weg für mich und eine erstrebenswerte Lebensweise. Auch sah ich im Zen-Buddhismus eine Ergänzung und Bereicherung für meinen katholischen Glauben. Bestärkt wurde ich durch Bücher von dem Jesuitenpater Lassalles, der sagte, dass Yoga und Zen-Meditation ein Weg zu einer tieferen Gotteserfahrung wären. Er schrieb in seinen Büchern, dass man durch Yoga & Zen-Meditation die gleichen geistlichen Erfahrungen machen könne wie die mittelalterlichen Mystiker Ignatius von Loyola, Johannes vom Kreuz und Meister Eckhart. Dies bestärkte mich in dem Glauben, auf der richtigen Spur zu sein. Über mehrere Jahre hinweg suchte ich in meditativen Praktiken meinen Lebenssinn und die Erfüllung. Doch dieser Weg erwies sich letztendlich als falsch.

Wo man christliche Meditationstechniken findet:
Heute werden in vielen christlichen Klöstern und religiösen Einrichtungen Yoga oder Zen-Kurse angeboten. Oft finden diese im Rahmen von Exerzitien und Wochenendseminaren statt. Sie werden auch unter dem Begriff Kontemplation angeboten. Dann wäre noch das Herzens- oder Jesusgebet zu nennen, das von dem Benediktinerpater Anselm Grün, dem Verwalter des Klosters Münsterschwarzach empfohlen wird. Zum Schluss noch die Tanzmeditation.
Meditative Techniken sollen zu einer tieferen Gotteserfahrung führen.

Warum meditative Praktiken nicht zu Gott führen:
Es stimmt grundsätzlich, dass wir heute in einer hektischen und ruhelosen Zeit leben. Das zur Ruhe kommen ist dem modernen Menschen größtenteils verloren gegangen. Aber eben dieses zur Ruhe kommen vor Gott ist für gläubige Menschen ein wichtiges Element im Glaubensleben. Jedoch haben meditative Techniken andere Ansatzpunkte und unterscheiden sich grundsätzlich vom biblischen Glauben.

Meditative Techniken sind bedenklich und führen auf eine falsche Spur:

1. Meditationstechniken haben keinen biblischen Ursprung (3. Jahrhundert n.Chr.)
Hören wir, was der Benediktinerpater Anselm Grün sagt. Das Buch »Herzensruhe. Im Einklang mit sich selber sein« beschreibt ihn als »modernen Seelenführer zu einem tieferen Leben.“
In der Einleitung zum Kapitel »Meditation« schreibt er:
„Die christliche Meditation, die seit dem dritten Jahrhundert geübt wird (...)“ (S. 112).

Das heisst: Meditation hat ihren Ursprung nicht im Urchristentum.
Andere Quellen sagen, dass sie ihren Ursprung in der Gnosis hat, vor der das Neue Testament bereits warnt (1. Tim. 6,20).

2. Bewusstes Atmen & monotones wiederholen von Worten erzeugen Trance-ähnliche Zustände
Hören wir wieder den Benediktinerpater Anselm Grün: In der Einleitung zum Kapitel »Meditation« schreibt er: „...verbindet den Atemrhythmus mit einem Wort … Wir können z. B. beim Einatmen still sagen: »Siehe« und beim Ausatmen »Ich bin bei dir« … Ich habe einen Anker – das Wort mit dem Atem verbunden −, der das Schiff meines Herzens inmitten der tosenden Gedankenwellen festhält (...)“ (S. 112).

Durch diese Techniken können auch Tranceähnliche Zustände erreicht werden. Dabei werden u.a. Endorphine ausgeschüttet. Endorphine sind körpereigene Drogen, welche besondere Gefühlerlebnisse erzeugen (z.B. Glücksgefühl; „die Liebe Gottes durchströmt mich“; oder Gefühlsempfindungen wie „Eins werden mit Gott“)
Diese Erfahrungen sind eine „Fatahmorgana“ d.h. eine Luftspieglung religiöser Vorstellungen (Selbsthypnose).
Meditative Techniken können aber auch eine Tür zur übersinnlichen Welt werden. Visionen, Begegnungen mit Lichtwesen, Engel . . . .
Gottes Wort sagt: „Wenn aber auch wir oder ein Engel aus dem Himmel euch etwas als Evangelium entgegen dem verkündigten, was wir euch als Evangelium verkündigt haben: er sei verflucht!“ Galater 1,8

3. Meditations-Gegenstand:
1. Gegenständliche Meditation = meditieren über einem Bild, einem Gegenstand, einem Gedanken...
2. Nichtgegenständliche Meditation = ist ein „sich Entleeren, bewusst nichts Denken“

Im Gegensatz hierzu ist die Meditation im biblischen Sinn ein bewusstes Nachsinnen bzw. Nachdenken über Gottes Wort „über sein Gesetz nachsinnen Tag und Nacht“
Psalm 1 Verse 1-2 „Glücklich der Mann, der nicht folgt dem Rat der Gottlosen, den Weg der Sünder nicht betritt und nicht im Kreis der Spötter sitzt, sondern seine Lust hat am Gesetz des HERRN und über sein Gesetz sinnt Tag und Nacht!“

Mystik und Bibel

4. Mystik & Bibel?
Da solche Erfahrungen „geheimnisvoll“ sind, da sie mit der Vernunft nicht zu fassen sind, werden sie mystisch genannt. Mit Mystik bezeichnen wir das dem Verstand nicht mögliche, „geheimnisvolle“ Erkennen und Schauen Gottes mit dem Herzen und im Geist, das aus Gnade erfahren wird. ("Praktische Anleitung zum 'Sitzen in der Stille' "– Kontemplation von Manfred Rompf)

Für den Mystiker ist die Bibel nicht die letztgültige Wahrheit. Er sucht eine Wahrheit, die über den Verstand und die Vernunft hinausgeht.
Das Wort Gottes sagt: „Jeder, der weitergeht und nicht in der Lehre des Christus bleibt, hat Gott nicht; wer in der Lehre bleibt, der hat sowohl den Vater als auch den Sohn.“ 1. Johannesbrief 1, 10

5. Meditative Techniken bewirken nicht den Gehorsam gegenüber Gottes Wort
Die Bibel wird nur in einem übertragenen Sinn verstanden — die Wörtlichkeit der Bibel wird in Frage gestellt — die „innere Stimme“ (Gefühl) wird zum Maßstab — Gehorsam unter Gottes Wort wird als Enge verstanden.

Was sagt Jesus zu Gehorsam & Gottes Wort?
Johannes14,15: „Wenn ihr mich liebt, so werdet ihr meine Gebote halten.“

Johannes 14,24: „Wer mich nicht liebt, hält meine Worte nicht; und das Wort, das ihr hört, ist nicht mein, sondern des Vaters, der mich gesandt hat.“

1. Johannes 2,3-5: „Und hieran erkennen wir, dass wir ihn erkannt haben: wenn wir seine Gebote halten. Wer sagt: Ich habe ihn erkannt, und hält seine Gebote nicht, ist ein Lügner, und in dem ist nicht die Wahrheit. Wer aber sein Wort hält, in dem ist wahrhaftig die Liebe Gottes vollendet. Hieran erkennen wir, dass wir in ihm sind.“

-->Wahre Gotteserfahrung führt zur Bibel und dem Gehorsam gegenüber Gottes Wort!


6. Vermittlung eines mystischen Gottes- und Menschenbildes
Mystiker sprechen oft davon dass in der Meditation ihr Selbst sich mit Gott verschmilzt
Oft wird es damit begründet, „dass Gott in uns allen ist“.
Meditative Techniken sollen zur Selbstfindung führen und somit zur Gottesfindung führen.
Die Bibel sagt nirgendwo, dass Gott in uns allen ist.
Gott ist Gott und der Mensch ein Geschöpf.
Gott und Mensch werden sonst auf dieselbe Stufe gestellt.

7. Der Weg führt zu mystischen Gotteserfahrungen und nicht zum Gott der Bibel
(Das macht Anselm Grün in seinem Jahreslesebuch »Mit Herz und allen Sinnen« deutlich, wenn er schreibt: „Glaube ist in allen Religionen wesentlich der Glaube an das rettende und befreiende Wirken Gottes. Jesus Christus ist Gipfel und Vollendung der Erlösung. Aber wir dürfen nicht so tun, als ob Erlösung erst mit Jesus Christus anfange. Gott ist schon immer der erlösende Gott. Und er wirkt Erlösung auch in anderen Religionen.“ (S. 200).)

Meditative Techniken erzeugen auch in nicht- christlichen Kulturen ähnlich Erfahrungen, nur deuten sie diese aufgrund ihrer religiösen Vorstellungen anders.
Der Jesuitenpater Lassalles gilt als Wegbereiter des Dialogs zwischen Zen-Buddhismus und Christentum. Er lernte in Japan den Zen-Buddhismus kennen und entdeckte, dass die Erfahrungen der Zen-Buddhisten denen der mittelalterlichen Mystiker glichen, wie z.B. Ignatius von Loyola, Johannes vom Kreuz und Meister Eckhart.

Der Grund, warum meditative Techniken ähnliche Erfahrungen erzeugen, liegt darin dass diese Techniken zu Tranceähnlichen Zuständen führen. Der Praktizierende meint, dass sein Selbst mit Gott verschmilzt. Diese Vorstellung kennt man auch von islamischen Derwischen (diese versetzen sich mit meditativem Tanz in Trance). Dies entspricht natürlich nicht der Realität, sondern ist nur eine Sinnestäuschung, eine Fatahmorgana, d.h. eine Luftspieglung ihrer religiöser Vorstellung (Selbsthypnose)..

8. Der Weg zu Gott

Meditative Techniken sind Wege der Selbsterlösung.
Der Weg zu Gott, wie ihn die Bibel beschreibt:

1. Wahrheit: Gott ist heilig und der Mensch ein Sünder. Zwischen Gott und Mensch ist eine unüberwindliche Kluft.



Die Bibel, Gottes Wort nennt das Hauptproblem zwischen Gott und den Menschen die Sünde. Durch den Sündenfall wurde die Gemeinschaft zwischen Gott und den Menschen zerstört.
„Darum, wie durch einen Menschen die Sünde in die Welt gekommen ist und durch die Sünde der Tod und so der Tod zu allen Menschen durchgedrungen ist, weil sie alle gesündigt haben.“ Röm. 5,12

Jesus - der Weg

2. Wahrheit: Der Mensch kann die Kluft zwischen Gott und Mensch nicht überwinden.



Der Mensch sucht diese Kluft zu Gott zu überwinden.
In allen Kulturen versucht der Mensch diese Kluft durch Religion zu überwinden. Die unterschiedlichsten religiösen Systeme und Formen wurden deshalb im Laufe der Menschheitsgeschichte entwickelt. Dazu gehören auch meditative Techniken. Keine Religion, auch nicht meditative Techniken können diese Kluft überwinden

Die Bibel, Gottes Wort sagt: „Alle (Menschen) haben gesündigt und erlangen nicht die Herrlichkeit Gottes. Römer 3, 23


3. Wahrheit: Jesus sagt: „Ich bin der Weg, die Wahrheit und das Leben, niemand kommt zum Vater als nur durch mich.“ Johannes 14,6



Jesus ist nicht ein Weg unter vielen, sondern der einzige und alleinige Weg, der zum Vater führt. Weil kein Mensch diese Kluft überwinden konnte, sandte Gott seinen Sohn. Er wurde Mensch wie wir, doch ohne Sünde. Er nahm alle unsere Sünde auf sich (Jesaja 53). Wer nun seine Sünde vor Gott erkennt und bekennt, darf wissen dass Jesus für seine Schuld bezahlt hat.
Nicht aus eigener Gerechtigkeit, d.h. nicht durch gute Werke, Halten der Gebote oder religiöses Leben kann der Mensch vor Gott bestehen, sondern nur durch die Erlösung die in Jesus Christus ist.

„Denn es ist kein Unterschied, denn alle haben gesündigt und erlangen nicht die Herrlichkeit Gottes und werden umsonst gerechtfertigt durch seine Gnade, durch die Erlösung, die in Christus Jesus ist.“ Römerbrief Kapitel 3 Vers 22-24


4. Wahrheit: Nur wer diese Erlösung in Jesus für sich in Anspruch nimmt und bereit ist Jesus Christus als seinen persönlichen Herrn und Erretter anzunehmen, erlangt Vergebung der Sünde und ewiges Leben bei Gott.

„Er (Jesus) kam in das Seine, und die Seinen nahmen ihn nicht an; so viele ihn (Jesus) aber aufnahmen, denen gab er das Recht, Kinder Gottes zu werden, denen, die an seinen Namen glauben.“ Johannesevangelium Kapitel 1 Verse11-12

Man muss die Erlösung, die in Jesus Christus ist, persönlich annehmen und Jesus als seinen Herrn anerkennen und bereit sein, ihm nachzufolgen.
„Dass wenn du mit deinem Mund Jesus als Herrn bekennen und in deinem Herzen glauben wirst, dass Gott ihn aus den Toten auferweckt hat, du errettet werden wirst.“ Römerbrief Kapitel 10 Vers 9
.... Jesus als Herrn bekennen und in deinem Herzen glauben .....

Lieber Leser, vielleicht möchten auch Sie Jesus Christus als ihren persönlichen Herrn und Erretter annehmen um Vergebung der Sünde und ewiges Leben bei Gott zu erlangen.

Gott ist nur ein Gebet von uns entfernt — mit ihren eigenen Worten können Sie Jesus Christus im Gebet als ihren persönlichen Herrn und Erretter annehmen!

1. Bekennen Sie ihre Sünde vor Gott

2. Bitten Sie Jesus Christus in ihr Leben zu kommen.
Sagen Sie ihm, dass er von nun an ihr Herr sein soll und dass Sie bereit sind, ihm nachzufolgen

„Denn so hat Gott die Welt geliebt, dass er seinen eingeborenen Sohn gab, damit jeder, der an ihn glaubt, nicht verloren gehe, sondern ewiges Leben habe.“ Johannesevangelium Kapitel 3 Vers 16

3. Danken Sie Gott für die Vergebung ihrer Sünden und danken sie Jesus für das was er für Sie getan hat!

Xaver




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