Esoterik Themenwoche

Die Esoterik Themenwoche vom 26. bis 30. Mai 2008 ist vorbei. Es waren fünf lehrreiche Tage mit viel Input und neuen Erkenntnissen. Die unerwartet hohe Teilnehmerzahl hat die durchgängig gelungene Veranstaltung sehr abgerundet.

Unser Referent Eckart Haase, der selbst lange Jahre intensiv in Esoterik und Lichtarbeit aktiv war, informierte fundiert über die Hintergründe vieler esoterischer Praktiken. Aus christlicher Sicht zeigte er auf, dass die Esoterik nicht mit dem christlichen Glauben vereinbar ist und letztendlich einer okkulten und dämonischen Quelle entspringt. Mittels Powerpoint Präsentation und Beamer wurden die einzelnen esoterischen Richtungen auch optisch gut präsentiert.

Folgend eine Zusammenfassung der einzelnen Themenbereiche.

(Zum Resümee der 2009 Veranstaltung in Lünen)

TAG 1: Reiki

Am ersten Tag hieß das Thema „Reiki – Heilungsmagie aus Japan?“.

Es wurde aufgezeigt, dass vielfach noch angenommen wird, dass der Begründer des Reiki, der Japaner Mikao Usui, zum christlichen Glauben gefunden hätte und dann herausfinden wollte, auf welche Weise Jesus heilte. Das ist eine Legende, die auch heute teilweise noch verbreitet wird. In Wahrheit war Usui zeitlebens Buddhist und wollte nie herausfinden, wie Jesus Menschen geheilt hatte. Er machte übrigens auch nie einen Doktortitel und reiste nie nach Amerika, wie auch oft behauptet wird.

Usui war überzeugter Buddhist und meinte nach einem Erleuchtungserlebnis auf dem Berg Kurama eine Heilmethode entdeckt zu haben, welche er Reiki nannte. Den Begriff Reiki kann man in etwa mit „universelle Lebensenergie“ übersetzen. Die Praktik breitete sich zunächst von Japan nach Amerika aus und kam dann auch nach Europa, wo es etwa seit den 1990er Jahren verstärkte Verbreitung erfährt.

Reiki geht von einer universellen kosmischen Energie aus, die alles durchdringt. Der Mensch könne sich diese Energie nun zunutze machen, um sich selbst und andere per Handauflegen zu heilen. Um Reiki geben zu können, ist eine Einweihung durch einen Reikimeister vonnöten. Das zeigt den esoterischen Charakter des Reiki. Esoterisch bedeutet: „nach innen gekehrt, nur Eingeweihten bekannt“.

Der Schüler wird durch die Einweihung selbst zum Reiki Kanal und bleibt es angeblich auch ein Leben lang. Kanal bedeutet, dass der Anwender nicht eigene Energie abgibt, sondern nur Durchlaufkanal für die strömende Energie ist.

Eingeteilt wird das Reiki in drei Grade, Reiki 1, Reiki 2 und den Meistergrad 3. Die höheren Grade versprechen dabei stets eine angebliche Kraftverstärkung und auch die Möglichkeit, Fern-Reiki anzuwenden, also Fern-Heilungen. Der Meistergrad soll es dem Anwender dann ermöglichen, selbst Schüler auszubilden.

Bei Reiki 2 wird der Schüler zudem in drei Symbole und die dazugehörigen Mantren eingeweiht. Beim Meistergrad wird dem Schüler das „Meistersymbol“ gelehrt. Die Symbole stehen dabei auch für bestimmte buddhistische Gottheiten. Das vierte Zeichen, das Meistersymbol, findet sich beispielsweise auch an den Wänden der Tempel auf dem Kuramaberg. Es verkörpert den großen „Buddha der universellen Erleuchtung“, dessen Licht die Dunkelheit der Welt vertreiben und das Leben alles Lebendigen erhalten soll.

Das Mantra des Meistergrades „Dai-Ko-Mio“ soll für den Reikimeister in diesem Sinne „Heiligkeit und Erleuchtung“ hervorbringen, ihn für das große Licht öffnen und ihm durch dieses Licht „Schutz“ gewähren.

Hier zeigen sich bereits die magischen Hintergründe des Reiki. Ähnlich Zaubersprüchen soll der Anwender mittels der Mantren und Symbole und durch die Verehrung buddhistischer Gottheiten Erleuchtung erlangen. Das ist etwas, das diametral der Botschaft Jesu Christi entgegen steht, der uns sagt:
„Ich bin der Weg, die Wahrheit und das Leben, es führt kein Weg zum Vater als nur durch mich“
(Johannes 14,6).

Kein Mensch kann von sich aus erlöst werden. Selbst tagelanges Rezitieren von Mantren vermag uns nicht die Himmelspforte auch nur einen Spalt weit zu öffnen.

Durch Reiki wird ein Anwender in die buddhistische Götterwelt eingeführt und betreibt dadurch Götzendienst. Auch wenn Reiki Anwender sagen, dass sie vor Behandlungen beten, so muss deutlich gemacht werden, dass auch durch Beten eine okkulte Handlung nicht in einen Segen verwandelt werden kann.

Beim Reiki soll es möglich sein, in Verbindung mit „Gott“ zu treten. Es muss jedoch immer die Frage aufwerfen, um welchen Gott es geht. Der persönliche Gott, der uns in Jesus Christus begegnet, ist beim Reiki jedenfalls nicht gemeint. In dem Zusammenhang ist es sehr irreführend, wenn Reiki desöfteren als Methode Jesu oder als eine christliche Methode dargestellt wird. Jesus Christus wäre nicht den schweren Leidensweg ans Kreuz gegangen, wenn es andere Wege der Erlösung gegeben hätte.

Wenn Reiki auch durchaus manchmal Effekte hervorruft, auch scheinbare Heilungen, so sind dies stets oberflächliche Heilerfolge. Denn nicht Gott steht hinter dem Reiki sondern Satan. Er ist der Vater der Lüge (Johannes 8,44) und nutzt auch das System des Reiki, um okkultes, antichristliches Gedankengut und Götzendienst in unsere Welt zu bekommen.

Es war sehr gut, dass der Referent stets betonte, dass wir nicht gegen Menschen kämpfen, die esoterische Methoden wie Reiki betreiben, sondern dass es um die dahinter steckenden dämonischen Kräfte geht. Das Neue Testament sagt dies bereits:
„Denn unser Kampf ist nicht gegen Fleisch und Blut, sondern gegen die Gewalten, gegen die Mächte, gegen die Weltbeherrscher dieser Finsternis, gegen die geistigen Mächte der Bosheit in der Himmelswelt“ (Epheser 6,12).

Auch wurde während der Tage oft für Menschen gebetet, die noch in der Esoterik aktiv sind. Denn es gibt in Jesus immer eine Möglichkeit umzukehren von diesen Praktiken.

TAG 2: Yoga

Tag 2 hatte Yoga zum Thema. Diese Methode ist ja in unserer Gesellschaft recht weit verbreitet. „Yoga“ ist von der Sanskrit-Wurzel yuj abgeleitet („anbinden, anjochen“). Der Begriff ist mit dem deutschen „Joch“ (bzw. lat. Iugum) verwandt.

Man kann Yoga also verstehen als „Akt des Anjochens“, im Sinne von „Anjochen von Körper und Geist an das Absolute, das Göttliche“. Es liegt dem Ganzen also wieder ein unpersönliches Gottesbild zugrunde. Ziel des Yogas ist der „Samadhi-Zustand“, bei dem das normale Denken aufhört und der Anwender in der All-Einheit aufgeht, ein Bewusstseins-Zustand der Verwirklichung des „höheren Selbst“.

Es gibt verschiedene Formen das Yoga, wie Bhakti-Yoga, Karma-Yoga, Kundalini-Yoga oder Jnana-Yoga. Im Westen aber am verbreitetsten ist das Hatha-Yoga mit seinen körperlichen Übungen (asanas) und den Atemübungen (pranayamas).

Da in der Vorstellung des Yoga der Atem der Träger der Lebensenergie ist, kann man prana auch mit „Atem“ übersetzen. Yama bedeutet „kontrollieren“. Pranayama, die Atemübungen, sollen also bewirken, dass durch sie die Energie kontrolliert wird.
(siehe auch Pranaheilung)

Es handelt sich wieder um die unpersönliche Ki-Energie, um die es auch beim Reiki geht. Sie wird auch Chi oder Qi genannt (z.B. beim Qigong oder Tai Chi).

Zitat:
"Asanas sind eine göttliche Handlung...jede Asana erschafft eine bestimmte Stufe im Geist ...um den Suchenden in engeren Kontakt mit dem Höheren Selbst zu bringen."
(Yogalehrer Swami Sivenanda Radha, aus seinem Buch "Hatha Yoga“).

okkulte Quelle

Yoga ist also immer auch Religionsausübung. Es geht mitnichten nur um eine Gymnastik. Wer Yoga praktiziert macht sich eins mit der dahinter liegenden Philosophie.

Durch Yoga wird Götzendienst betrieben, der sogenannte „Sonnengruß“ (Surya Namaskar), eine spezielle Yoga-Übung, z.B. ist ein Gruß an den „Sonnengott“. Es ist nachvollziehbar, dass solches dem wahren und einzigen Gott ein Greuel ist.

Sünde kommt im Yoga, wie im gesamten Hinduismus ohnehin nicht als ewig trennender Faktor vor. Allenfalls gibt es für schlechte Taten negatives Karma, welches aber z.B. durch Karma-Yoga wieder ausgeglichen werden kann.

Das Gottesbild des Yoga ist ein völlig anderes als im christlichen Glauben. Es geht dort nicht um den in Jesus Christus Mensch gewordenen Gott. Natürlich ist beim Yoga Jesus Christus auch nicht der einzige Weg zu Gott. Erlösung kann beim Yoga schon durch das Erreichen des samadhi Zustandes (Erleuchtung) erlangt werden. Es ist immer der Yogi, der sein Schicksal selbst in der Hand hat. Einen Erlöser sieht dieses System nicht vor.

Unter dem Strich soll das Yoga zu der Erkenntnis führen, dass die Individualseele ("atman") mit der kosmischen Weltenseele ("brahman") identisch ist. Diese Erkenntnis, also dass das eigene Selbst Gott ist, soll dem Yoga-Anwender Befreiung und Erlösung bringen.

Doch Selbsterlösung ist ein Ding der Unmöglichkeit. Wohl können durch Praktiken aus dem Bereich des Okkulten manchmal Effekte erzielt werden. Niemand kann sagen, dass z.B. Reiki oder Yoga völlig effektlos wären. Aber der Teufel ist nicht dumm. Wenn diese Dinge gar nichts bewirken würden, würde kein Mensch sie anwenden.

Es geht aber immer um die Frage, aus welcher Quelle diese Effekte stammen. Und diese Quelle ist die böse, dämonische Kraft Satans. Er erscheint oft als Engel des Lichts, wie es das Neue Testament bereits beschreibt. Es ist daher keine große Sache, wenn man diesen Umstand zunächst nicht erkennt.

TAG 3: Bachblüten & Homöopathie

Der dritte Tag kreiste um den Themenbereich alternative Heilmethoden, wobei besonders die Bachblüten und die Homöopathie beleuchtet wurden. Die Bachblüten Therapie wurde von dem englischen Arzt Edward Bach (1886-1936) begründet. Dieser orientierte sich stark an Samuel Hahnemann, dem Begründer der Homöopathie und dessen Hauptwerk „Organon“.

Bach „entdeckte“ bei ausgedehnten Streifzügen durch die Wälder Englands und Wales insgesamt 38 Pflanzen, von denen er glaubte, dass sie bestimmte Gemütszustände (nämlich 38 verschiedene) beim Menschen heilen könnten. Er war der Ansicht, dass er durch Intuition und Hellfühligkeit herausfinden konnte, welche Pflanzen geeignet seien. Er „kommunizierte“ mit der „Intelligenz“ der Pflanzen und fragte sie sozusagen, ob sie geeignet seien.

Er entwickelte dann ein Verfahren, mit dem er die Essenz der Pflanzen in einer Lösung konzentrieren konnte. Er füllte dabei eine Wasserschale mit Blüten und setzte diese drei Stunden der Sonne aus. Bach glaubte nun, dass sich die „Schwingungen“ der Pflanze durch die Sonnenbestrahlung auf das Wasser übertragen würden. Er ging von vornherein nicht davon aus, dass ein realer Wirkstoff im Wasser verbleiben würde, zumal dieses nochmal im Verhältnis 1:240 verdünnt wurde.

Mittels dieser Sonnenmethode meinte Bach somit, die „energetischen Schwingungen“ der Blüte mit Hilfe des Sonnenlichts auf das Wasser übertragen zu können und in dieses „einzuprägen“. Eine materielle Substanz sei im Wasser nicht enthalten. Beim Einnehmen der Tropfen sollen nun die „positiven Schwingungen“ der Blüte auf die zu behandelnden „negativen Schwingungen“ des Seelenzustandes treffen und diese überlagern, bis die negativen Schwingungen gelöscht seien.

Hier ist wieder die typische esoterische Auffassung anzutreffen, die von einer kosmischen Energie ausgeht, jedoch stets den persönlichen Schöpfergott negiert, der uns in Jesus Christus begegnet. Die Herstellung der Bachblüten Essenzen erinnert mehr an ein magisches Ritual.

Der natürliche Mensch hätte am liebsten sofortige Heilung. Die Bachblüten und auch die Homöopathie bieten ihm das an. Doch Jesus geht es nicht um Wellness und schnelle Effekte. Jesus möchte einen Menschen „runderneuern“. Dazu reicht es nicht, den Menschen - wie Bach - in 38 negative Seelenzustände einzuteilen, die schon dadurch geheilt werden können, dass der Mensch Blüten mit höherer Schwingung zu sich nimmt.

Durch das äussere Einnehmen von Blütenessenzen ändert sich das Herz eines Menschen in keiner Weise. Er wird dadurch nicht etwas zu einem besseren Menschen. Allenfalls lassen sich Effekte erzielen, bei denen das problematische ist, dass sie okkulten Kräften zuzuschreiben sind, oder bestenfalls einem Placebo-Effekt.

Es ist wie bei einer Droge: Sie gaukelt dem Menschen vor, glücklich zu sein. Aber die Wirkung einer Droge lässt wieder nach. Jesus aber möchte uns lebendiges Wasser schenken, welches niemals versiegt:

„Jesus antwortete und sprach zu ihr: Jeden, der von diesem Wasser trinkt, wird wieder dürsten; wer aber von dem Wasser trinken wird, das ich ihm geben werde, den wird nicht dürsten in Ewigkeit; sondern das Wasser, das ich ihm geben werde, wird in ihm eine Quelle Wassers werden, das ins ewige Leben quillt.“ (Johannes 4,13.14)

Allein Jesus Christus kann einen Menschen heil machen und nicht die energetische Schwingung einer Pflanze oder „kosmische Kräfte“.

Es ist nichts gegen seriöse Natur- oder Pflanzenheilkunde zu sagen. Doch dort geht es stets um reale Wirkstoffe und nicht um transzendente Formen der Geistheilung.

Ähnlich ist es bei der Homöopathie, die wie schon weiter oben erwähnt von Samuel Hahnemann (1755-1843) begründet wurde. Er war ein Freund von Mesmer, der den animalischen Magnetismus (Mesmerismus) entwickelte und zu seiner Zeit als großer Gotteslästerer galt und den Namen Jesu verabscheute.

Hahnemann war zudem Freimaurer und Okkultist, und erklärte selbst, dass seine Methode durch spiritistische Offenbarungen von ihm empfangen wurde. Er stand Jesus Christus feindlich gegenüber und nannte ihn einen „Erzschwärmer“.

Auch bei der Homöopathie wird von „kosmischen Kräften“ ausgegangen, die am Werke seien. Denn in den hohen homöopathischen Dosen ist kein Wirkstoff mehr feststellbar. Das Verdünnen bezeichnet Hahnemann als „Potenzieren“, also „Verstärken“. Je weniger materieller Wirkstoff, desto mehr energetische Kraft soll in der Arznei vorhanden sein. Hier begeben wir uns also auch wieder auf transzendentes, magisches Terrain. Bachblüten und Homöopathie sind nichts anderes als praktizierter Okkultismus.

TAG 4: Familienstellen

Tag 4 beschäftigte sich mit Familienstellen nach Hellinger.
Gerade auf diesem Sektor tummeln sich ja zahlreiche selbst ernannte Therapeuten. Das Familienstellen ist eigentlich eine Form der Psycho- bzw. Familientherapie. Es fällt unter den Oberbegriff der Systemaufstellung. Es gibt Vorläufer wie die Familienskulptur nach Virginia Satir.

Das Familienstellen ist der bekannteste Vertreter der Systemaufstellungen. Grundannahme ist, dass wir in unserer Umwelt nicht alleine leben, sondern innerhalb von Systemen. Wir stehen in diversen Wechselbeziehungen zu anderen Menschen. Gerade in Familien könnten allerlei familiäre Verstrickungen entstehen. Das ist soweit ja auch absolut korrekt und niemand könnte etwas dagegen einwenden.

Gott hat einen Namen

Nun haben aber leider viele Esoteriker das Familienstellen für sich entdeckt und bieten es bei allerlei Fragen und Problemen rund um die eigene Familie als Therapieform an, obwohl sie nie wirklich eine Ausbildung darin genossen haben.

Der Name „Familien-stellen“ kommt daher, dass aus einer Gruppe intuitiv Personen ausgewählt werden, die stellvertretend für eigene Familienangehörige stehen. Diese werden dann vom Protagonisten (also die Person, die ein Problem geklärt haben möchte) wie Schachfiguren auf einem Schachbrett im Raum aufgestellt.

Der Protagonist wird zunächst vom Aufstellungsleiter nach seinem Anliegen befragt. Danach stellt der Teilnehmer seinen Stellvertreter und die einzelnen Mitglieder so auf im Raum, wie es seinem persönlichen Empfinden entspricht, z.B. Sich selbst alleine in einer Ecke des Raumes, die Schwester neben den Vater, gegenüber die Mutter usw.

Anschließend setzt sich der Teilnehmer, und die Stellvertreter sagen, wie sie sich an der ihnen zugewiesenen Position fühlen. Manche fühlen sich eingeengt, alleine, traurig, oder auch gut, erleichtert, neugierig usw. Diese geäußerten Gefühlszustände sollen genau denen, der echten Familienmitglieder entsprechen. Sie sollen dasselbe empfinden und über den Teilnehmer denken wie in der Realität. Auch Körperhaltung oder Eigenarten der eigentlichen Personen sollen so auf die fremde Person überspringen.

Diese Prozedur gleicht mehr einem Seelenstriptease. Es gibt genügend Menschen, die bereits an solch einer Aufstellung zerbrochen sind. Es ist mindestens ein Fall dokumentiert, bei dem eine Teilnehmerin sich nach einer Aufstellung das Leben nahm. Es kommt oft vor, dass tief liegende Gefühle ausbrechen und heftige Reaktionen erfolgen. Doch erfolgt dies eben in einem ungeschützten Raum inmitten von meist fremden Zuschauern.

Ein seriöser Seelsorger würde nie eine solche Methode einsetzen. Zudem gehen viele esoterische Familiensteller davon aus, dass in Wahrheit „Geistwesen“ die Aufstellung leiten. In Aufstellungen werden oft auch Personen aufgestellt, die gar keine real lebenden oder verstorbenen Personen darstellen. So kommt es vor, dass z.B. „Gott“ aufgestellt wird, oder „der Tod“. So sind dämonischem Einfluss Tür und Tor geöffnet. Das Familienstellen ist mehr ein Orakel, welches willkürlich erlangte Informationen liefert.

Die Quintessenz: Jesus Christus bietet jedem Menschen an, heil zu werden. Mit Gottes Hilfe und seiner Liebe können auch familiäre Verstrickungen gelöst werden. Denn Gott hat die Vogelperspektive. Als unser Schöpfer kennt er uns besser als wir uns selbst.

Der letzte Tag musste dann leider auch kommen, denn die meisten Teilnehmer hätten gerne noch mehr gehört über die verschiedenen esoterischen Praktiken. Aber eine Fortsetzung der Esoterik-Themenwoche ist bereits angedacht.

Bericht einer ehemaligen Praktizierenden: Familienstellen

TAG 5: Feng Shui

Jedenfalls ging es am Abschlusstag um das Thema Feng Shui. Etwa seit den 1990er Jahren ist Feng Shui in unserer Gesellschaft auf dem Vormarsch. Es kann übersetzt werden mit „Wind & Wasser“.

Bei dieser aus China kommenden Lehre und Praxis geht es darum, dass Menschen ihre Wohn- oder Arbeitsumgebung, besonders aber ihre privaten Häuser und Gärten oder auch Etagenwohnungen so in Einklang mit der „kosmischen Lebensenergie“ Chi (oder Ki) bringen wollen, dass Harmonie und Glück das Leben bestimmen. Auch das Erlangen von Reichtum und Glück wird durch das Feng Shui angestrebt.

Auch hier ist also wieder das ominöse Chi bzw. Ki anzutreffen, das sich durch die gesamte hinduistisch beeinflusste Esoterik zieht, so auch beim Reiki, beim Qigong, dem Yoga oder dem Tai Chi. Es gibt bereits einige nach der Philosophie des Feng Shui errichtete Bauten, wie z.B. die Autobahnraststätte Gruibingen an der A8. Bei Hannover wurde ein Klassenzimmer nach Feng Shui-Regeln eingerichtet und in Berlin finden sich Elemente des Feng Shui im Erholungspark Berlin-Marzahn.

Das Feng Shui hat seine philosophischen Wurzeln im Taoismus. Das „Tao“ soll gemäß dieser Philosophie das ewige Wirk- und Schöpfungsprinzip des Kosmos, den Ursprung allen Seins darstellen, aus dem alles hervorgegangen ist. Das Tao ist völlig unpersönlich, namenlos und ohne Eigenschaften.

Wieder treffen wir auf dieses unpersönliche Gottesbild, welches ganz entscheidend kennzeichnend ist für die meisten esoterischen Methoden. Nie ist vom persönlichen Schöpfergott die Rede, der in Jesus Christus in unsere Welt gekommen ist und sich für uns am Kreuz geopfert hat.

Feng Shui ist letztendlich nichts anderes als Magie. Der Mensch kann sich gemäß dieser Lehre die Energie zu Nutze machen, um Harmonie, Glück und Wohlstand zu erreichen. Grundgedanke ist, dass überall diese Energie fließt. Wenn man nun z.B. eine Wohnung korrekt nach Feng Shui einrichten würde, dann würden die Energien im Fluss sein und könnten sich frei entfalten.

Man meidet beim Feng Shui z.B. spitze oder eckige Formen, weil diese die Energie aufhalten würden. Typisch für Feng Shui sind daher geschwungene, runde Formen. Formen und Farben spielen eine wichtige Rolle, ebenso wie die richtige Ausrichtung der Wohngegenstände.

Grundlage sind zudem die Lehre des Yin und Yang, die Lehre der 5 Elemente (Holz, Feuer, Erde, Metall und Wasser) und die verschiedenen Himmelsrichtungen. Alles muss beachtet werden, was beim Anwender oft zu Stress führt („Hoffentlich steht alles am richtigen Platz“).

Ein Feng Shui Berater soll nun also feststellen (für teures Geld übrigens), ob in einer Wohnung oder in einem Haus Energiemäßig alles stimmt, also ob Yin und Yang ausgeglichen sind und alles am richtigen Platz steht. Daher muss beim Feng Shui oft ein Gegenstand umplatziert werden. Es kommt auf jede Vase an. In einem Schlafzimmer sollen z.B. Eingangstür und Fenster sich nicht direkt gegenüber liegen, weil sonst positive Energien entfleuchen könnten.

Das Gottesbildes des Taoismus, welches dem Feng Shui zugrunde liegt, ist ein völlig unpersönliches. Das Tao ist dort nur ein schöpferisches Prinzip ohne Eigenschaften, ohne Persönlichkeit und ohne Namen.
Gott jedoch hat einen Namen:
Jesus Christus

Zusammenfassung

Es waren fünf wertvolle Tage. Schön war auch, dass wir gemeinsam für die Menschen beten durften, die noch in der Esoterik tätig sind. Gottes Liebe gilt ihnen und er hofft, dass noch möglichst viele von ihnen umkehren und erkennen, welches die wahren Hintergründe der esoterischen Praktiken sind.

Oft geht es um Effekte. Die esoterischen Methoden bewirken durchaus etwas, beispielsweise die heissen Hände beim Reiki. Doch die Quelle ist eben eine okkulte, dämonische. Das kann man aufgrund der Effekte oft nicht entdecken, denn diese Effekte blenden uns sehr leicht, wir lassen uns von ihnen beeindrucken.

Jesus Christus geht es aber nicht um Effekthascherei. Er möchte, dass ein Mensch zu ihm umkehrt und Jesus um Vergebung bittet für den bisherigen esoterischen Weg. Und bisher hat Jesus jedem vergeben, der aufrichtigen Herzens um Vergebung gebeten hat.

Übrigens: Die CD-Rom mit allen Vorträgen in Schriftform mitsamt der Powerpoint Präsentation kann gegen eine Schutzgebühr von 5,00 Euro incl. Porto bestellt werden. Dazu einfach eine Mail.


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