Alles muss raus!

Es ist ein beliebter Slogan, den wir oft hören oder lesen, wenn ein Geschäft zum Schlussverkauf aufruft, oder wegen Geschäftsaufgabe seinen gesamten Restbestand an den Mann bringen möchte: Alles muss raus!

Bei Gott ist das so ähnlich, wenn ein Mensch von der Esoterik zum Glauben an Jesus Christus kommt. Dann heisst es ebenfalls: Alles muss raus! Das liegt daran, dass christlicher Glaube und Esoterik nicht miteinander zu vereinbaren sind. Oder besser ausgedrückt: Der lebendige und heilige Gott kann niemals neben esoterischen oder okkulten Dingen verehrt werden. Es gibt nur einen Gott und er legt Wert darauf, dass sich das auch im Leben eines Menschen äussert, der zum Glauben an diesen einzigen und wahren Gott gefunden hat.

Eine Koexistenz zwischen Gott und Götzen ist nicht möglich. Es gibt zahlreiche Beispiele, die das untermauern. Vor einiger Zeit ist eine ehemalige Buddhistin zum Glauben gekommen. Sie trennte sich von allen buddhistischen Accessoires, die sie noch so in ihrer Wohnung hatte. Dennoch wurde sie nachts geplagt und erlebte okkulte Phänomene, beispielsweise musste sie desöfteren nach Atem ringen, weil sie das Gefühl hatte, jemand würde sie im Schlaf würgen. Sie kam mit diesem Problem in ihre christliche Gemeinde und fragte, was wohl der Grund dafür sein könne.

Nur ein wahrer Gott

Der Pastor vermutete, dass noch irgend etwas in der Wohnung sein müsse, was Ursache für diese Angriffe sein könnte. Und tatsächlich: Die Frau suchte noch einmal alles ab und fand in einer alten Handtasche eine Kette mit einer kleinen Buddha Statue als Anhänger. Sofort entsorgte sie diese und wurde seither nie wieder nachts heimgesucht.

In der Bibel findet sich eine ähnliche Begebenheit, als die Philister die Bundeslade stahlen (1. Samuel 5). Die Bundeslade war das äusserliche Kennzeichen der Gegenwart des lebendigen Gottes. Die Philister stellten die Lade in denselben Raum, in dem auch die Statue ihres Gottes Dagon stand. Am nächsten Morgen mussten sie feststellen, dass die Dagon Statue umgekippt war. Sie richteten sie wieder auf. Am nächsten Tag kam es noch schlimmer für Dagon. Diesmal war er nicht nur umgekippt, sondern auch sein Kopf und seine Hände waren abgehauen, nur der Rumpf blieb übrig. Bald danach nahmen die Philister die Bundeslade und gaben sie dem Volk Israel zurück. Denn sie hatten erkannt, dass keinerlei Götzen in der Gegenwart des wahren und einzigen Gottes bestehen können.

Noch ein ganz aktueller Fall: Eine frühere Esoterikerin, die zum Glauben an Christus kam, litt sehr an Depressionen. Es stellte sich heraus, dass sie ihre ganzen Esoterik Bücher und sonstigen Gegenstände noch in einem Zimmer aufbewahrte.

Entweder - Oder!

Als sie die ganzen Sachen dem Abfall übereignete, gingen auch ihre Depressionen weg. Es gibt viele weitere Beispiele. Gott möchte uns damit zeigen, dass es kein „sowohl als auch“ bei ihm gibt. Was es gibt ist ein „entweder – oder“. Eine Entscheidung für Jesus Christus bedeutet auch immer, sich vom bisherigen Leben zu trennen. Es geht um eine Umkehr, darum einen neuen Weg mit Gott zu beschreiten. Gott hat seinen Sohn Jesus Christus für uns geopfert. Kein Buddha, kein Dagon und auch keine esoterischen Energien oder Strahlen haben das für uns getan. Es bringt daher nichts, sich an solche götzenhafte Dinge zu wenden. Das ist nicht nur Zeitverschwendung, sondern auch eine Beleidigung Gottes.

Die Menschen haben sich schon immer gerne irgendwelche anderen Götter gemacht, seien es goldene Kälber oder irgendwelche Statuen aus Holz oder Stein. Aber es sind auch die selber zusammen gezimmerten Gottesbilder, die wir in der Esoterik vorfinden. Dort ist Gott oft nur eine Kraft, eine Quelle oder Energie. Das hat mit dem wahren Gott nichts zu tun. Es gilt daher für all diese Götzenbilder, egal ob materielle oder immaterielle: Alles muss raus!
Eckart

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